Beim Lichtlöten benutzt man eine Strahlungsquelle im kurzwelligen Infrarotbereich, dies sind häufig Halogenbirnen. Das infrarote Licht wird optisch fokussiert und auf die Lötstelle gerichtet. Durch Absorption der Strahlung an der Lötstelle entsteht die erforderliche Lötwärme. Durchmesser des Brennflecks liegen typischerweise zwischen 2 und 3 mm. Durch die unterschiedliche Absorption der kurzwelligen IR-Strahlung kann es zu Erwärmungsproblemen bei hellen oder reflektierenden Oberflächen kommen. Durch spezielle Klebebänder kann wieder eine gute IR-Absorption auf der Bauteiloberfläche erreicht werden.