Der Rakeldruck ist die Kraft mit der ein Rakel auf die Schablone gedrückt wird. Aus der Rakelkraft bildet sich über die Federkonstante des Rakelbleches der Anstellwinkel des Rakels. Ist die Kraft zu groß besteht die Gefahr, dass ein flacher Winkel Lotpaste unter die Schablone drückt, was zu Verschmierungen und Brücken führten kann. Eine zu geringe Rakelkraft kann beim Drucken zum Aufschwimmen des Rakels auf der Lotpaste führen. Mit der Folge, dass die Lotpaste nicht vollständig von der Schablonenoberfläche abgezogen wird. Die gedruckten Pastendepots sind dann zu hoch.

Die Rakelkraft wird nach der Länge des Rakels eingestellt. Hier gilt für Stahlrakel 2 ... 3 N/cm Rakellänge.