Es sind breite Anwendungsfelder, in denen sich die Kurtz GmbH & Co. KG etabliert hat. Anwendungsfelder, die wesentlichen Anteil daran haben, dass unser Leben und Alltag nachhaltig bequemer und sicherer werden. Seit mittlerweile 55 Jahren liefern wir von Kreuzwertheim aus intelligente Lösungen zur Partikelschaumverarbeitung in die Welt individuell zugeschnitten auf die Anforderungen der Kunden.

Um dem steigenden Kosten- und Wettbewerbsdruck in diesem Marktsegment entgegenzuwirken, hat sich die Kurtz Geschäftsführung dazu entschlossen, die Vertriebsaktivitäten im Bereich „Protective Solutions“ mit dem neuen Geschäftsfeld Additive Manufacturing zu verknüpfen und dadurch strategisch zu erweitern. Dafür wurde die Stelle des Gesamtvertriebsleiters für die Kurtz GmbH & Co. KG neu geschaffen.
Seit 01.02.2026 ist der Stelleninhaber Frank Johne im Unternehmen. Der gebürtige Schwarzwälder lebt seit mittlerweile 23 Jahren in der Region Tauberfranken und ist genauso lange im Vertrieb von Maschinen aktiv. Der verheiratete Familienvater hat uns im Rahmen eines Gesprächs einige Einblicke in seine Tätigkeit sowie in seine Ideen und aktuellen Projekte gegeben. „Während wir bei den additiven Fertigungstechnologien noch relativ am Anfang stehen, blicken wir im Partikelschaum neben jahrzehntelangen Erfahrungen auch auf ein breites Produktportfolio. Damit können wir viele Endprodukte bei unseren Kunden abdecken“, sagt Frank Johne einleitend. „Die dazu erforderliche Fertigungskompetenz haben wir mittlerweile seit über fünfzig Jahren bei uns im Haus – genauso wie das materialübergreifende Prozess-Know-how.“ Das ist besonders wichtig, denn viele Systeme werden kundenindividuell gefertigt.

Doch in dieser Varianz und Maschinenvielfalt stecken auch große Herausforderungen. Während der Weltmarkt für expandierbare Kunststoffe einerseits nicht mehr nennenswert wächst, müssen sich andererseits viele Wirtschaftsunternehmen zusätzlich in einer schwächelnden Konjunktur sowie in immer wieder neuen politischen Konfliktfeldern behaupten. „Die Rahmenbedingungen könnten besser sein“, sagt Frank Johne weiter, „dennoch gelten diese Bedingungen für alle Marktteilnehmer gleichermaßen. Bange machen gilt nicht und so tun wir, was wir am besten können - wir bauen gute, zuverlässige und langlebige Maschinen.“
Produktlaunch zum 55-jährigen Bestehen
In Phasen wie dieser gehen viele Unternehmen den Weg, ihr bestehendes Produktportfolio zu verkleinern. Das spart Entwicklungskosten und bündelt Beschaffungskapazitäten. Gleichzeitig verliert das Angebot jedoch auch an Flexibilität für die Kunden. „Was ich in meinem bisherigen Berufsleben gelernt habe“, erklärt Johne weiter, „ist, dass wir uns den Aufgaben stellen müssen. Dennoch ist es erlaubt, dabei manchmal Ansätze außerhalb der Lehrbücher zu verfolgen. So auch in der aktuellen Situation. Um unseren Kunden nach wie vor der gewohnt starke Partner sein zu können und gleichzeitig deren Wunsch nach noch mehr Flexibilität zu erfüllen, arbeiten wir derzeit an einer neuen Produktlinie.“
Dabei setzt das neue System wie bisher auf Flexibilität und die Möglichkeit zur Realisierung individueller Kundenprojekte - ab Herbst können Kunden direkt vor Ort in Kreuzwertheim die erste Anlage der neuen Reihe kennenlernen, um gemeinsam mit Protective Solutions reale Anwendungsszenarien zu entwickeln. „Gerade in bewegten Zeiten ist Nähe zum Kunden entscheidend - und die entsteht bei uns auch über internationale Partnerschaften. So sichern wir kurze Wege, stärken unsere regionale Präsenz und entsprechen dem zunehmenden Streben nach Local Sourcing“, sagt Vertriebsmann Frank Johne.
Gleichzeitig arbeitet die Kurtz GmbH & Co. KG seit einiger Zeit an Maschinen für metallischen 3D-Druck. „Was genau wir da machen, kann und möchte ich an dieser Stelle noch nicht im Detail preisgeben“, sagt Johne, „dennoch freut es mich ungemein, sagen zu können, dass wir auch im Bereich Additive Manufacturing noch in diesem Jahr mit einer neuen Maschine an den Markt gehen werden.“ Um einen kleinen Einblick zu geben, fügt er hinzu: „Wir fangen da an, wo andere aufhören. Da fühlen wir uns wohl.“
Beide Geschäftsfelder - Protective Solutions und Additive Manufacturing - sind und bleiben permanent in Bewegung, um den Kunden leistungsfähige Lösungen für veränderte Marktgegebenheiten bereitzustellen. Dazu Frank Johne abschließend: „Damit verbunden ist - trotz aller geopolitischer Turbulenzen - die gezielte Investition in die Zukunft dieser Bereiche, weil wir deren Potenzial sehen und weil wir überzeugt sind, dass unser Engagement auf Basis regionaler Nähe und eines leistungsstarken Vertriebs- und Servicenetzwerks langfristig international erfolgreich sein wird.“







