Wenn Innovation im Maschinenbau auf Additive Fertigung trifft, entsteht mehr als nur ein neues Produkt – es entsteht ein neuer Maßstab. Genau daran arbeiten unsere Kollegen aus dem Bereich Additive Manufacturing derzeit mit Hochdruck: an einer neuen Anlage für den metallischen 3D‑Druck im Prozess PBF‑LB/M*.
Noch dürfen wir nicht alles verraten. Das gehört zu einem Launch mit Substanz. Was wir heute sagen können: Der Herbst wird spannend. Denn mit der geplanten Markteinführung erweitern wir das Kurtz Ersa-Portfolio um eine Lösung, die konsequent aus der Praxis heraus gedacht ist – für industrielle Anwendungen, reproduzierbare Qualität und Ergebnisse, die im Alltag überzeugen. Der Flying Ray S ist der erste Baustein unseres AM-Portfolios und Basis für eine skalierbare, kundenindividuelle Lösung.
Metallischer 3D-Druck: PBF‑LB/M
Was ist PBF‑LB/M? Beim Laserstrahlschmelzen (PBF‑LB/M) handelt es sich um ein pulverbettbasiertes additives Fertigungsverfahren, das in der Industrie schon breit etabliert ist. Beim „Powder Bed Fusion – Laser Beam/Metal“ entsteht ein Bauteil schichtweise direkt aus Metallpulver. Eine dünne Pulverschicht wird auf einer Bauplattform aufgetragen, anschließend verschmilzt ein Laserstrahl die jeweils benötigten Bereiche präzise gemäß den Konstruktionsdaten aus der 3D‑Datei. Dieser Ablauf wiederholt sich Lage für Lage, bis das Bauteil vollständig aufgebaut ist. So lassen sich komplexe Geometrien realisieren – etwa innenliegende Kanäle, funktionsintegrierte Strukturen oder bionisch optimierte Leichtbauformen. Das Verfahren hat sich in vielen Branchen vom Prototyping zur Kleinserien- und Ersatzteilfertigung etabliert. Die Anforderungen steigen: an Bauraumgröße, Prozessstabilität, Automatisierung, Materialvielfalt – und vor allem an die Integration in bestehende Produktionslandschaften. Exakt hier setzen wir mit unserer Lösung an. Unser Flying Ray S nutzt kein neues Verfahren, holt durch unsere einzigartige Schwenkarmtechnologie aber das Beste aus dem PBF‑LB/M heraus.
*PBF‑LB/M, Abkürzung für Powder Bed Fusion – Laser Beam/Metal.
Konstante Auftreffverhältnisse: Im Pulverbett entscheidet das Detail
Für industrielle Anwendungen sind vor allem eine durchgängige Prozessstabilität und reproduzierbare Qualität entscheidend. Indem der Laser bei Kurtz Ersa per Schwenkarm mit konstanten Auftreffverhältnissen über das Pulverbett geführt wird, entstehen gleichmäßige Bedingungen für Energieeintrag und Bauteilqualität – nicht nur punktuell, sondern über das gesamte Baufeld. Unser Anspruch ist dabei typisch Maschinenbau: Wir betrachten nicht nur den Druckprozess, sondern das Gesamtsystem. Von der durchdachten Bedienbarkeit über robuste, wartungsfreundliche Konstruktion bis hin zu Themen wie Prozessüberwachung, Datenverfügbarkeit und effizienten Workflows. Kurz: Wir fangen dort an, wo andere aufhören – in den Details, die später über Verfügbarkeit, Qualität und Stückkosten entscheiden.
Der AM-Herbst bei Kurtz Ersa
Was bedeutet das konkret? Sie dürfen sich im Herbst auf Einblicke freuen, die zeigen, in welche Richtung wir denken: industrielle Skalierbarkeit – weg von Anlagen, bei denen Qualität erst mit hohem Prüf-, Dokumentations- und Qualifizierungsaufwand abgesichert werden muss. Hin zu einer Plattform, auf der sich Prozesse entwickeln, übertragen und später skalieren lassen. Der wichtigste Termin steht schon fest: Im November präsentieren wir unseren neuen PBF‑LB/M‑Drucker erstmals auf der Messe Formnext in Frankfurt am Main. Dort zeigen wir das System und sprechen vor allem auch über die Anforderungen, die uns bei der Entwicklung geleitet haben – und darüber, wie sich metallischer 3D‑Druck in bestehende Fertigungsstrategien integrieren lässt. Merken Sie sich den November schon jetzt vor – und besuchen Sie Kurtz Ersa auf der Messe vom 17. bis 20.11.26 in Halle 12.0 Stand C31!







